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„Klartext“, das politische Magazin des RBB-Fernsehens, hat am 8. September im Zusammenhang mit der Sarrazin-Debatte über pro Deutschland berichtet. Der Versuch, Manfred Rouhs über eine ungute Zusammenstellung von Filmaufnahmen, die außerhalb des Interviews angeblich für den Schnitt gedreht wurden, als dauerlachenden Wackelclown darzustellen, konterkariert die böse Absicht, pro Deutschland in die rechtsextreme Ecke zu stellen. Können fröhliche Menschen böse sein?
Die Stellungnahme gegen ein „braunes Panoptikum, das die Öffentlichkeit erschreckt“, stammt von Rouhs. Die Formulierung hat die Moderatorin offenbar so sehr überzeugt, daß sie sie sich zu eigen gemacht hat.
Der englischsprachige Auslands-Kanal des iranischen Fernsehens berichtet ebenfalls im Kontext des Themas „Sarrazin“ über die bislang mangelhafte Vertretung islamisierungskritischer Bürger in den deutschen Parlamenten. Bedenkt man den religiösen und politischen Hintergrund des Senders, dann kann man den durchaus sachlich gehaltenen Bericht nicht negativ bewerten.

Aktualisiert ( Donnerstag, den 09. September 2010 um 10:10 Uhr )
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