| Erste Bundesversammlung |
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| Geschrieben von: Administrator |
| Sonntag, den 19. November 2006 um 21:35 Uhr |
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Am 18. November 2006 fand in Bonn die erste ordentliche Bundesversammlung der Bürgerbewegung pro Deutschland statt. Die mehr als 200 Versammlungsteilnehmer aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bayern, Berlin und Brandenburg beschlossen Änderungen der Satzung, der Finanz- und Beitragsordnung sowie der Schiedsgerichtsordnung und setzten sich ausführlich mit der Frage auseinander, wie über ein kommunalpolitisches Engagement Einfluß auf die politische Entwicklung in Deutschland genommen werden kann. Hauptredner der Veranstaltung war der frühere „grüne“ Bundestagsabgeordnete Dr. Alfred Mechtersheimer, der „zur Strategie der Heuschrecken – wie internationale Finanzinvestoren die deutsche Wirtschaft ruinieren“ referierte. Die Versammlung tagte unter der souveränen Leitung von Prof. Dr. Tilmann Reichelt, dem Bundesschatzmeister der Bürgerbewegung pro Deutschland. Den einzelnen Redebeiträgen schlossen sich jeweils lebhafte Diskussionen an. Zahlreiche anwesende Gäste entschieden sich an Ort und Stelle, pro Deutschland beizutreten. Viele Teilnehmer der Versammlung kannten sich bislang nur durch die Kommunikation im Internet oder aus Telefonaten und nutzten die Gelegenheit zu einem persönlichen Kennenlernen.
Meinhard Gutowski, Fraktionsvorsitzender in Frankfurt (Oder), berichtete von der Aufbauarbeit der Bürgerbewegung in seiner Heimatstadt. Dort will pro Deutschland bis 2008 wahlkampffähig werden. Das kommende Jahr wird dafür entscheidend sein.
Lars Seidensticker hat vor wenigen Wochen bei der niedersächsischen Kommunalwahl in Hambühren im Landkreis Celle 6,6 Prozent der Stimmen eingefahren. Er begeisterte das Publikum mit einem Bericht über seinen Wahlkampf und die offensive Auseinandersetzung mit den alten politischen Kräften im Gemeinderat.
Dr. Alfred Mechtersheimers Vortrag über den Ausverkauf deutscher Unternehmen, von denen immer mehr durch ausländische Finanzinvestoren übernommen und ausgeschlachtet werden, enthielt für die Zuhörer viel Neues und – leider im negativen Sinne – Bemerkenswertes.
Rechtsanwalt Markus Beisicht skizzierte den Weg der Bürgerbewegung pro Köln zum Wahlerfolg von 2004. Er stellte heraus, daß eine Konzentration der Kräfte auf die Arbeit in der eigenen Stadt, die Aufnahme brisanter kommunalpolitischer Themen und die Bindung möglichst weiter Bevölkerungskreise an die Bürgerbewegung mit Direktwerbemitteln Voraussetzung für einen zunächst regionalen politischen Durchbruch ist.
Manfred Rouhs, Bundesvorsitzender der Bürgerbewegung pro Deutschland, faßte die Arbeitsergebnisse der Versammlung in seiner Schlußansprache zusammen.
Rouhs betonte, es sei nicht schwierig, einige hundert Menschen aus dem halben Bundesgebiet in einem Saal zu versammeln, wohl aber, zu erreichen, daß diese Menschen dann in ihrem jeweiligen Heimatort politische Öffentlichkeitsarbeit leisten. Er schloß die Versammlung mit dem Aufruf, es gelte, in möglichst vielen Städten und Landkreisen mit Petitionen zu Themen, die dem Bürger auf den Nägeln brennen, ins politische Geschehen einzugreifen. Die entsprechenden Flugblätter müßten in möglichst hoher Auflage an die Haushalte verteilt werden. Der Bundesverband der Bürgerbewegung pro Deutschland habe in 2006 jede dementsprechende Anforderung der regionalen Verbände erfüllen können und werde dies auch künftig leisten, sicherte Rouhs unter dem Beifall der Versammlungsteilnehmer zu. |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. Oktober 2012 um 18:37 Uhr |






















