Golfstaaten finanzieren Salafisten

islam-extremIm Rahmen einer „Zwischenbilanz“ kommen die beiden deutschen Geheimdienste Bundesnachrichtendienst und Verfassungsschutz zum Ergebnis, dass die Golfstaaten Saudi-Arabien, Katar und Kuwait eine „langfristig angelegte Strategie der Einflussnahme“ in westlichen Ländern verfolgen. Es sei eindeutig belegt, dass die „Muslim Weltliga“ (Saudi-Arabien), die „Scheich Eid Wohltätigkeitsstiftung“ (Katar) und die „Gesellschaft zur Wiederbelebung des islamisches Erbes“ (Kuwait) in Europa Moscheen und Koran-Schulen der Salafisten finanzieren. So habe die Organisation aus Kuwait versucht, in Fellbach bei Stuttgart auf einem 3.300 Quadratmeter großen Grundstück ein salafistisches Zentrum zu errichten, was durch polizeiliches Einschreiten verhindert werden konnte.

Die deutschen Behörden zeigen sich besorgt, die Abermillionen an Petrodollar von der Arabischen Halbinsel könnten dem mohammedanischen Extremismus in der Bundesrepublik weiteren Vorschub leisten. Über außenpolitische Kanäle habe man den Golfstaaten zu verstehen gegeben, man wünsche keine weiteren Unterstützungen von Salafisten in Mitteleuropa. Ein frommer Wunsch, der in der Ursprungsregion des Islam auf taube Ohren stoßen wird! Wer grundsätzlich Islamisierung zulässt, der darf sich nicht wundern, wenn radikale Mohammedaner aller möglichen Schattierungen das für sich ausnutzen!

Aus der saudi-arabischen Hauptstadt Riad heißt es, die religiösen Organisationen der Golfstaaten seien unabhängig in ihren Aktivitäten. Die deutschen Geheimdienste halten entgegen, diese „seien eng mit staatlichen Stellen in ihren Herkunftsländern verbunden“. Für die Monarchien der Arabischen Halbinsel sei „die weltweite Missionierung unverändert Staatsräson und Teil der Außenpolitik“. Die beispielsweise intensiven Aktivitäten Saudi-Arabiens zur Verbreitung des Islam in Schwarzafrika sollten Europa zu denken geben!

Die Bürgerbewegung pro Deutschland warnt seit ihrem Bestehen vor jeglicher Islamisierung in der Bundesrepublik. In dieser Religion gilt es als ein Zeichen des Beistands Allahs, wenn „Ungläubige“ niedergerungen werden. Nur dem Umstand ist es zu verdanken, dass der Großteil der Mohammedaner keinen direkten „Heiligen Krieg“ (Dschihad) gegen die westlichen Staaten führt, weil einerseits ein schlechtes Gewissen dem Ausleben des Islam bis zur letzten Konsequenz entgegensteht, andererseits Missionsarbeit nicht unterbunden wird. Allerdings darf keinesfalls davon ausgegangen werden, dass das von den jetzigen Mächtigen Deutschlands getragene System „postmoderner“ Beliebigkeit Bestand haben wird, sollten Bevölkerungsmehrheiten zugunsten des Islam kippen!