„Die Linke“ hofiert Terror-Sympathisanten

mopo27-11-16

Wer ideologisch auf den Pfaden von Marxismus und Revolutionismus wandelt, der befindet sich bereits auf einem ganz gefährlichen Irrweg. Dieser Fakt wird bestätigt durch einen aktuellen Vorfall am 26. November, als während eines Treffens der SED-Fortsetzungspartei „Die Linke“ in Berlin-Lichtenberg der 29-jährige Sebastian Schild mit der Aussage „RAF dich auf zu neuen Taten“ nebst rotem Pentagramm-Stern und Darstellung einer Maschinenpistole gekleidet war. Eine unverhohlenere Sympathie-Bekundung für die linksextremen Mörder von der „Roten Armee Fraktion“ ist kaum noch drin. Im Nachgang erdreistete sich Schild zu folgender Aussage über seine Vorliebe für Terroristen: „Kleidung ist für mich Ausdruck meiner Individualität.“

Der Fall Sebastian Schild steht exemplarisch für die Narrenfreiheit, die die deutsche Gesellschaft Linksextremisten größtenteils gewährt. Positiver Bezug auf Karl Marx, der in aggressiver Weise den Raub allen Privateigentums durch den roten Mob forderte: „Kein Problem!“ Verherrlichung der Oktoberrevolution von 1917, deren Folge mehrere Millionen Tote und die größte innerrussische Katastrophe aller Zeiten waren: „Geschenkt!“ Einseitige Parteinahmen für Palästina-Araber, die in Jubel ausbrechen, wenn in einer israelischen Großstadt durch einen Selbstmord-Anschlag einmal wieder ein Dutzend oder mehr Juden in den Tod gerissen wurden: „In Ordnung!“

Mord und Totschlag sind wesentliche Voraussetzungen, um ein Staatswesen sozialistisch zu gestalten. Der Kommunismus ist reinste Utopie, da irdisch lebende Menschen es niemals schaffen werden, eine harmonische „Alles gehört allen“-Gesellschaft aufzubauen. Einzig im engsten Familien- und Freundeskreis kann das Leistungsprinzip in Teilen aufgehoben werden, jedoch nicht in einer Gesellschaft, in der der Einzelne es fast ausschließlich mit ihm persönlich völlig unbekannten Menschen zu tun hat.

Jegliche Debatte um den vermeintlich „richtigen“ Sozialismus ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt, denn es mag die eine oder andere Variante dieser Ideologie mit etwas weniger Gewalt auskommen als sie „Stalin“, Mao Tse-tung oder die „Roten Khmer“ anwandten, aber das Problem der Massenarmut ist damit noch lange nicht gelöst, weil es ohne private Produktionsmittel keinen solide wirtschaftenden Staat geben kann. Nur freies Unternehmertum mit staatlich überwachten Spielregeln zum Arbeitnehmerschutz sichert auf Dauer den allgemeinen Wohlstand. Die Rolle des Staates darf im wirtschaftlichen wie auch im gesellschaftlichen Leben weder total noch zu lasch sein.

Betrachtet man die Entwicklung der „Roten Armee Fraktion“, so fällt das Phänomen der Wohlstandsverwahrlosung auf. Die linken Terroristen waren eine direkte Folge der neomarxistischen Kulturrevolution von 1968. Bis auf die leichte Rezession von 1967 befanden sich die Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin seit Ende der 1940er Jahre in einer steilen wirtschaftlichen Aufwärtsbewegung. Kommunistisch verblendete Teile der Studentenschaft meinten die Arbeitnehmerschaft als rote Genossen gewinnen zu können, was aber nahezu durchweg misslang. Um den „revolutionären Prozess“ trotzdem in Gang zu setzen, fing die „Rote Armee Fraktion“ in den frühen 1970er Jahren das Morden an.

Mit der Partei „Die Linke“ verhält es sich ähnlich. Es vereinigen sich die Zukurzgekommenen der Weltgeschichte. Zwar kann man aufgrund der Rahmenbedingungen nicht mehr aktiv morden wie in alten SED-Tagen an der Berliner Mauer oder der innerdeutschen Grenze, aber zumindest kann in Berlin-Lichtenberg die „Rote Armee Fraktion“ hochgehalten und am selben Tag per Twitter zum Tod des kubanischen Diktators und Massenmörders kondoliert werden. Und keinesfalls vergessen: „Die Linke“ ist ein Teil der „demokratischen“ Altparteien!