„Alternativlose“ Kanzlerin Merkel?

merkel-mwDie Unionsparteien schicken sich aktuell an, nach Konrad Adenauer und Helmut Kohl mit Angela Merkel den dritten Langzeit-Kanzler der Bundesrepublik zu stellen. Am 20. November verkündete Merkel, sie werde sich 2017 um eine vierte Amtszeit als faktisch mächtigste Politikerin Deutschlands bewerben. Der erste Nachkriegskanzler Adenauer brachte es auf 14 Jahre im Amt, während Kohl mit 16 Jahren noch den Rekord der Bundesrepublik hält. In der 145-jährigen Geschichte des deutschen Nationalstaats kam nur Reichskanzler Otto von Bismarck mit 19 Jahren auf eine längere Regierungszeit.

Merkels erneute Kandidatur zur Chefin der Bundesregierung ist mit der schweren Hypothek der Asyl-Krise seit dem Jahr 2014 belastet. Wäre die Balkanroute nicht für illegale Einwanderungsströme gen Mitteleuropa geschlossen worden, hätten sich dank der Merkel-Losung „Wir schaffen das!“ die desaströsen Zustände des vergangenen Jahres noch viel schärfer zugespitzt. Sogar die CSU Bayerns attackierte mit Spiegelfechterei ihre im übrigen Bundesgebiet tätige Schwesterpartei CDU wegen der weltfremden Politik ihrer Bundeskanzlerin. Was vom „Widerstand“ der CSU zu halten ist, zeigt sich insbesondere jetzt, da ihr Vorsitzender und zugleich Bayerns Ministerpräsident, Horst Seehofer, bereits Unterstützung für die abermalige Merkel-Kandidatur zugesagt hat.

Auch die nicht enden wollende „Euro-Rettung“, für die Merkel eine der Hauptverantwortlichen ist, ist nicht vergessen. Seit Jahren hält die Europäische Zentralbank den Leitzins gegen null, was zwar positiv ist für den Schuldenabbau der öffentlichen Kassen Deutschlands, aber andererseits an der Kaufkraft der Sparer nagt. Mit Fug und Recht darf hierbei von einer kalten Enteignung gesprochen werden. Und Griechenland, das die Euro-Krise vor mehr als einem halben Jahrzehnt auslöste, ist noch lange nicht saniert.

Um dem in der politischen Klasse der Bundesrepublik allgegenwärtigen Wahnsinn ein Ende zu bereiten, steht die Bürgerbewegung pro Deutschland unverrückbar zu ihrer Forderung „Merkel muss weg!“. Der Plan zur Gesundung Deutschlands beschränkt sich nicht nur auf die Personalie Angela Merkel, sondern sieht vor, jegliche Altparteien-Apparatschiks von der Regierungsverantwortung zu entfernen. Weder darf die Bundesrepublik jährlich Asylbewerber zu Hunderttausenden einreisen lassen, noch darf sie für finanziell siechende EU-Staaten haften. Zum System Angela Merkel bleibt daher abschließend zu sagen: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!