Islamistenversteherin der Bundesregierung

Aydan Özoguz beim letzten SPD-Bundesparteitag. Foto: Olaf Kosinsky - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de

Aydan Özoguz beim letzten SPD-Bundesparteitag. Foto: Olaf Kosinsky – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de

Das längst überfällige Verbot des Salafisten-Vereins „Die wahre Religion“, der verantwortlich gewesen ist für die bundesweit fünf Jahre andauernden Koran-Verteilungen in den Innenstädten, erfolgte am 15. November, woraufhin die Integrationsbeauftragte des Bundes, Aydan Özoguz (SPD), eine Debatte über den Umgang mit Islam-Extremisten lostrat. Özoguz, die zwei Brüder hat, die öffentlich als radikale Mohammedaner schiitischer Konfession wirken, meinte, die deutschen Sicherheitsbehörden sollten „Augenmaß“ wahren, wenn Mittel der Repression zur Anwendung kommen. Das Magazin „Spiegel“ sprang der 49-jährigen Türkin sogleich bei, indem geschrieben wurde, schon in der Vergangenheit habe sie sich aufgrund ihrer differenzierten Sichtweise beispielsweise im Zusammenhang mit der Armenier-Genozid-Resolution des Bundestages in gleich mehreren Lagern Feinde gemacht.

Weitaus treffender äußerte sich Alexander Kissler von der Zeitschrift „Cicero“ am 17. November. Er meint, Özoguz „wünscht sich Integration nach dem Vorbild eines antiautoritären Kindergartens: Jeder tue, was er will, die Lernenden belehren die Lehrenden, und wer laut schreit, der wird schon einen Grund haben.“ Im Özoguz-Verständnis sollen nicht die Einheimischen die Normen vorgeben, sondern diese hätten sich den Einwanderern aus Dritte-Welt-Gesellschaften anzupassen. Indes geht Kissler nicht davon aus, dass die skandalöse Stellungnahme der Integrationsbeauftragten des Bundes zu einem Verlust ihres Amtes führen wird, da dies die Große Koalition aus Unionsparteien und SPD zu sehr belasten würde. Man darf also auf mehr „geistreiche“ Ergüsse von Özoguz gespannt sein.

Auch die ehemalige Bundestagsabgeordnete und „DDR“-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld (CDU) zeigte sich am 16. November empört ob der von Özoguz geäußerten Ansichten. Nicht nur habe sie kürzlich in der Debatte um Einwanderer-„Ehen“ zwischen Minderjährigen und Erwachsenen für die Beibehaltung vorsintflutlicher Sitten plädiert, sondern darüber hinaus mit ihrer „Augenmaß“-Forderung Nachsicht gegenüber einer Vereinigung gezeigt, aus deren Reihen immer wieder junge Männer als „Heilige Krieger“ in die Kampfzonen Syriens und des Irak gereist sind. Lengsfeld betrachtet Özoguz als eine grandiose personelle Fehlbesetzung in puncto Integrationspolitik.

Die Bürgerbewegung pro Deutschland kann den Ansichten Kisslers und Lengsfelds nur beipflichten. Aydan Özoguz mag keine aktive Förderin extremistischer Spielarten des Mohammedanismus sein, jedoch zeigt sie dort Verständnis, wo selbiges in keiner Weise angebracht ist. Wer meint, Menschen der westlichen Welt, die sich nicht zum Islam bekennen, als „Affen und Schweine“ (Koran Sure 5 Vers 60) verunglimpfen zu müssen, der muss sich nicht wundern, wenn eines Tages seine Moschee von der Polizei nach strafrechtlich relevanten Dingen durchsucht wird. Hierbei ist kein „Augenmaß“ gefragt, sondern die volle Härte des Rechtsstaats!