Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst

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Muslimische Polizistinnen dürfen in den USA Kopftuch tragen. In Großbritannien, Schweden und Finnland (Foto) auch. Warum nicht in Deutschland? Oder, anders gefragt: Wie lange wird es dauern, bis Deutschland auch in dieser Frage Anschluß an andere westliche Länder findet?

Politiker wie Ruprecht Polenz (CDU) sind der Meinung, daß es möglichst schnell gehen sollte. So ließen sich „mehr muslimische Frauen für den Polizeidienst gewinnen“, argumentiert der Merkel-Gefolgsmann. Darin ist er sich einig mit Claudia Roth (Grüne), die fordert: „Wir brauchen mehr Muslime bei der deutschen Polizei. Wir müssen den Polizeidienst stärker für Menschen türkischer (…) Herkunft öffnen.“ – Da fällt es einem doch wie Schuppen von den Augen und wir fragen uns, wie es früher in Deutschland möglich war, einen Polizeidienst ohne muslimische Frauen zu organisieren?

Bekanntlich gab es in Deutschland ja auch keine Müllabfuhr, bevor die türkischen Gastarbeiter kamen … Oder? – Ironie aus!

Nur indirekt gesteht die langjährige grüne Europaabgeordnete Angelika Beer Probleme ein, die kopftuchtragende Beamtinnen heraufbeschwören könnten. Sie sagt: „Jeder sollte frei sein zu tragen, was er will. Eine Polizistin mit Kopftuch ist genauso ernst zu nehmen wie eine Lehrerin mit Kopftuch.“

Gewiß, alle Menschen sind immer irgendwie auch ernst zu nehmen. Aber in Zeiten, in denen sich eine Polizei, die nicht nur kaputtgespart wird, sondern auch in der Öffentlichkeit erheblich an Autorität eingebüßt hat, in bestimmte großstädtische Viertel nur noch schwer bewaffnet und in größeren Gruppen hineintraut, dürfte ein weiterer Verlust an gefühlter Ernsthaftigkeit durch kopftuchtragende Polizistinnen muslimischen Glaubens kaum hilfreich sein.

Das sieht Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, so ähnlich. Den Vorstoß von CDU-Mann Polenz für Kopftücher als Bestandteil der Polizeiuniform bezeichnet er als „absurd“ und ergänzt: „Glücklicherweise hat Herr Polenz in der Polizei nichts zu sagen, ich habe die große Hoffnung, daß dies so bleibt.“

Allerdings: Hoffen alleine genügt in der Politik nicht. Die Bürgerbewegung pro Deutschland wird deshalb eine bundesweite Kampagne mit Landes-Petitionen für ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst starten. Einen entsprechenden Postkarten-Entwurf finden Sie hier:

http://www.pro-deutschland.de/dateien/kopftuchverbot.pdf

Bitte unterstützen Sie unsere Kampagne für ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst mit einer Spende! Für 30 Euro können wir 1.000 Postkarten drucken, für 300 Euro drucken wir 10.000 Postkarten.  Jeder Euro hilft!

pro Deutschland – IBAN DE34370501980035101872 (BIC: COLSDE33XXX)

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