Pro-Bewegung erwähnte schon 2009 deutsche Mitschuld am Armenier-Genozid der Türken

genozid-armenierEine Redewendung besagt: Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe. Diese Erfahrung musste die pro-Bewegung im Zeitraum der letzten sieben Jahre machen. Im Juni 2009 veröffentlichte die Wählervereinigung PRO KÖLN unter dem Titel „Den Niedergang unserer Stadt aufhalten“ ein Video, das die verheerenden Folgen der Islamisierung thematisiert. In dieser Dokumentation findet u. a. Erwähnung, wie die Staatsführung des deutschen Kaiserreichs im Jahr 1915 verfügte, dass die Medien innerhalb ihres Machtbereichs nicht über das massenhafte Morden der türkischen Kriegsverbündeten an ihrer armenischen Zivilbevölkerung berichten dürfen. Es galt diesbezüglich eine Nachrichtensperre. Das Deutsche Reich machte sich durch das aktive Verschweigen des Völkermords im Osmanischen Reich mitschuldig.

2009 waren derart kritische Töne aus Perspektive der Altparteien „Islam-Hass“, „Islamophobie“ oder auch „antiislamischer Rassismus“ (sic!). Seit der Resolution des Deutschen Bundestags vom 2. Juni zum Genozid an den Armeniern im späten Osmanischen Reich erscheint es mit Absegnung durch denselben politisch-medialen Komplex auf einmal opportun, diese historischen Fakten beim Namen zu nennen. Der Block der etablierten Parteien maßt sich einmal mehr an, die absolute Deutungshoheit im Lande zu besitzen.

Anlässlich des Monats, in dem sich der Beginn des Armenier-Völkermords zum 100. Mal jährte, im April 2015, regte die PRO-Deutschland-Ratsgruppe Remscheid an, die Stadtverwaltung und der lokale Verein der größten türkischen Islam-Organisation in Deutschland, DITIB, sollen gemeinsam und öffentlich der Massaker an diversen christlichen Minderheiten in den letzten Jahren des Osmanischen Reiches gedenken. Offenbar aus Motiven der Feigheit, die politische Klasse könnte damit ihre besonderen Freunde vom Bosporus verärgern, lehnte außer PRO Deutschland der gesamte Remscheider Stadtrat den Antrag ab. Weil „böse“ Islamkritiker die Wahrheit sprachen, zog es der Altparteien-Block vor, diese lieber unter den Teppich zu kehren.

„Jene Spielchen der Mächtigen sind wir schon lange gewohnt: Politische Inhalte von uns erst als ‚abwegig‘ darstellen, um sie nach etwas Karenzzeit als vermeintliche Erfindung der etablierten Parteien zu verkaufen“, so der nordrhein-westfälische PRO-Deutschland-Geschäftsführer Nico Ernst.

„Die politische Klasse betreibt auf diese Weise Falschmünzerei. Wie kann jemand ein respektabler Volksvertreter sein, wenn er nicht einmal in der Lage ist, zuzugeben, dass viele richtige und wichtige Vorschläge auf Initiativen der verfemten Opposition zurückzuführen sind? Meines Erachtens schließt sich das gegenseitig aus. Jedenfalls sprechen wir von der Bürgerbewegung pro Deutschland Klartext und nehmen dabei keinerlei Rücksicht auf politisch korrekte Befindlichkeiten!“