Venezuela: „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ am Ende

Hugo Chávez starb 2013.

Hugo Chávez starb 2013.

Unter dem autoritären Regime des venezolanischen Staatspräsidenten Hugo Chávez entstand die Parole vom „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“, doch dieses Umverteilungssystem war nur mit hohen Preisen für Erdöl auf dem Weltmarkt finanzierbar. Der Verfall des Ölpreises seit dem Jahr 2014 setzt nun den Chávez-Nachfolger Nicolás Maduro gehörig unter Druck. Die konservative Opposition des lateinamerikanischen Landes schaffte es, binnen weniger Tage 1,85 Millionen Unterschriften von Wahlberechtigten zu sammeln, um ein Amtsenthebungsverfahren gegen Maduro einzuleiten.

Venezuelas Bilanz der letzten Zeit ist verheerend: Inflationsrate von deutlich über 100 Prozent und damit weltweite „Spitze“. Die Einnahmen aus der Erdölförderung sind auf rund ein Drittel früherer Jahre zusammengeschrumpft. Am 1. Mai wurde in der „Bolivarischen Republik“ die Uhrzeit um eine halbe Stunde nach vorn gestellt, um besser das Tageslicht nutzen und Strom sparen zu können. Außerdem läuft der größte Stromproduzent des Landes, das Stausee-Kraftwerk El Guri mit 10.000 Megawatt Leistung, Gefahr, wegen eines zu tiefen Pegelstandes Schäden an seinen Turbinen zu erleiden.

„‚Ruinen schaffen ohne Waffen‘ hieß es einst spöttisch über die Wirtschaftspolitik der ‚DDR‘-Diktatur, doch diese Aussage lässt beliebig auf jegliches sozialistische System anwenden“, so der nordrhein-westfälische pro-Deutschland-Geschäftsführer Nico Ernst.

„Wenn selbst rohstoffreiche Staaten wie Venezuela sich keinen Sozialismus leisten können, spricht das Bände über die Frage der Umsetzbarkeit der marxistischen Ideologie. Im lateinamerikanischen Bereich wird selbst das seit 1959 sozialistische Widerstandsnest Kuba in kleinen Schritten an die Marktwirtschaft herangeführt. Der Marxismus krankte bereits an seinen Wurzeln, da sein Erfinder Karl Marx eine Pseudo-Heilslehre erschuf und in seinem Wesen von enormer Aggressivität gegen Andersdenkende geprägt war. Deshalb befürworten wir von der Bürgerbewegung pro Deutschland die soziale Marktwirtschaft und erteilen sozialistischer Traumtänzerei ganz klar eine Absage!“