Lügenpresse will weiter lügen

ZensurDie deutsche Lügenpresse will weiter lügen. Dies hat der oberste Wächterrat, pardon Presserat, am Donnerstag beschlossen. Auch zukünftig soll den Lesern im Regelfall die Nationalität bzw. Herkunft von Straftätern verschwiegen werden.

Zuviel ungeschminkte Wirklichkeit könne schließlich zu falschen Schlussfolgerungen und unerwünschten politischen Reaktionen der Bürger führen, meinen nicht nur führende Medienexperten. Die Wahrheit dürfe den Menschen nur wohl dosiert, volkspädagogisch richtig eingeordnet und zur Not halt auch gar nicht zugemutet werden. Wo käme man schließlich hin, wenn die Bürger von den Medien im Nachrichtenteil einfach nur die tatsächlichen Fakten mitgeteilt bekommen würden?

Die PRO-Bewegung schlägt der Gedankenpolizei in den deutschen Redaktionsstuben deshalb vor, in Zukunft auch auf die Nennung von Geschlecht, Alter, Wohnort und konkreten Tathandlungen von Kriminellen zu verzichten. Schließlich könne es nicht sein, dass ständig Vorurteile gegen bestimmte Personengruppen in Deutschland medial geschürt werden. Als Vorschlag für eine politisch korrekte Kriminalitätsmeldung stellt die PRO-Bewegung interessierten Journalisten folgende Musterformulierung rechte- und kostenfrei zur Verfügung:

Jemand hat etwas getan. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.