Durchgreifen gegen Gewaltverbrecher!

Amanda K., Foto: privat

Amanda K., Foto: privat

„Bin gleich zu Hause. Ich liebe Dich“ – Diese SMS an ihre Mutter war die letzte Botschaft der 20-jährigen Amanda K., versendet am späten Abend des 19. Januar 2016. Weniger Minuten später starb die schwedisch-libanesisch-stämmige Berlinerin einen ebenso sinnlosen wie vermeidbaren Tod. Der 28-jährige Iraner Hamid E. warf sie auf dem U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz in Charlottenburg vor die Bahn. Hamid E. wurde von Passanten festgehalten und in die geschlossene Psychatrie eingewiesen.

Da hätte er schon 10 Jahre früher hingehört. Denn Hamid E. beging mit gerade einmal 14 Jahren sein erstes schweres Gewaltverbrechen – und danach eine Straftat nach der anderen. Am Abend des 19. Januar 2016 war er gerade von Hamburg nach Berlin gekommen und an einem Nachtquartier für Obdachlose zurückgewiesen worden. Er stand, wie eine Untersuchung nach der Festnahme ergab, weder unter Drogen, noch unter Alkohol-Einfluß. Sein Opfer wählte er offenbar zufällig aus. Das heißt: Es hätte auch nahezu jeden anderen treffen können.

Gutachter haben Hamid E. eine paranoide Schizophrenie und damit verbunden strafrechtliche Schuldunfähig attestiert. Mit einer solchen Bewertung läßt alles Mögliche anfangen: laufen lassen, behandeln und/oder einsperren. Im Falle des Hamid E. entschieden sich die verschiedenen zuständigen Beamten bis zum 19. Januar 2016, lieber gar nichts zu tun als möglicherweise etwas falsch zu machen. Deshalb mußte Amanda K. sterben.

Der Fehler liegt im System. Bei Polizei und Justiz werden im Verhältnis zur Kriminalitätsentwicklung immer mehr Stellen abgebaut. Immer weniger Beamten sollen immer mehr Straftäter in Schach halten. Mit dem Unvermögen der zuständigen staatlichen Stellen, der Kriminalität Herr zu werden, steigt das Risiko für jedermann, Opfer einer Straftat zu werden.

Amandas Mutter, eine gebürtige Schwedin, hatte sich Deutschland offenbar anders vorgestellt und ihre Tochter in Sicherheit geglaubt. Sie sagt: „Warum lassen die einen so kranken Typen auf die Straße? Wieso läuft er frei rum? Wäre er eingesperrt gewesen, würde meine Tochter noch leben.“

Und damit hat sie Recht!

Die Bürgerbewegung pro Deutschland fordert in ihrem Programm:

„Polizei und Justiz müssen im Umgang mit Kriminellen endlich die Samthandschuhe ausziehen. Dafür brauchen sie Rückhalt aus der Politik. Die Bürgerbewegung pro Deutschland fordert: Opferschutz vor Täterschutz!

Straftäter, die Wohnungseinbrüche, Diebstähle, schwere Körperverletzungen oder Raubdelikte begangen haben, müssen mit der vollen Härte des Gesetzes konfrontiert und nicht, wie heute üblich, erst nach einer sehr großen Zahl von nachgewiesenen Delikten zu einer Haftstrafe verurteilt werden. Das berechtigte Interesse der gesetzestreuen Bürgerinnen und Bürger am Schutz vor Gewalt- und Eigentumsdelikten ist der Bürgerbewegung pro Deutschland wichtiger als das unberechtigte Interesse der Täter, möglichst lange auf freiem Fuß zu bleiben, um weitere Straftaten begehen zu können.

Gefängnisse dürfen nicht reine Verwahranstalten für Gefangene sein. Der Staat hat den Häftlingen vielmehr mit einem Erziehungsauftrag zu begegnen. Strafgefangene sollen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Arbeit herangezogen werden, um einen Beitrag zur Finanzierung ihrer Haft zu leisten.

Sexualstraftäter und insbesondere Kinderschänder sollen nicht mehr – wie heute üblich – nach einer kurzen Haftstrafe mit anschließender psychiatrischer Behandlung erneut auf die Öffentlichkeit losgelassen werden,  sondern sind durch wirksame Sicherheitsvorkehrungen zu überwachen.“

Hier mußte Amanda mit nur 20 Jahren sterben. Ihre Mutter klagt an: „Warum lassen die einen so kranken Typen auf die Straße? Wieso läuft er frei rum? Wäre er eingesperrt gewesen, würde meine Tochter noch leben.“ – Foto: CC-Lizenz, Phaeton1

Hier mußte Amanda mit nur 20 Jahren sterben. Ihre Mutter klagt an: „Warum lassen die einen so kranken Typen auf die Straße? Wieso läuft er frei rum? Wäre er eingesperrt gewesen, würde meine Tochter noch leben.“ – Foto: CC-Lizenz, Phaeton1