Köln hat alles verändert

Kölner Abende nach der Silvesternacht: Wenig Passanten und Touristen, dafür aber umso mehr Polizei in der Innenstadt.

Kölner Abende nach der Silvesternacht: Wenig Passanten und Touristen, dafür aber umso mehr Polizei in der Innenstadt.

„Köln hat alles verändert“: Diese etwas andere „Kölner Botschaft“ hat jeder mit gesundem Menschenverstand bereits wenige Tage nach den sexuellen Massenübergriffen an Silvester verstanden. Dazu brauchte man wahrlich keine drei Wochen Zeit, wie die Damen und Herren „Prominenten“ aus Köln und Umgebung, die jetzt über verschiedene rheinische Zeitungen und den Staatsfunk WDR ihre Deutung der Ereignisse unters (Wahl-)Volk zu bringen versuchen. Doch geht diese Deutung (natürlich) fehl: Man merkt die Absicht und ist verstimmt! Statt ehrlicher Bestandsaufnahme nur taktische Eingeständnisse, um baldmöglichst wieder weiter machen zu können mit Multikultopia und Asyl-Traumtänzerei. Der Michel wird’s schon wieder vergessen. Hat er bisher doch immer.

„Nein, dieses Mal nicht!“, rufe ich den verbliebenen Gutmenschen zu, die trotz Köln immer noch an ihrer verhängnisvollen Politik festhalten wollen. Die Zeichen stehen gut, dass diesmal ein echter Wendepunkt in der deutschen Politik erreicht wurde. Große Teile des deutschen Volkes scheinen sich zu besinnen, dass es in den nächsten Monaten und Jahren um unumkehrbare Entscheidungen und Entwicklungen geht. Der schleichende Prozess des Bevölkerungsaustausches, der Überfremdung und Islamisierung ist an einem Punkt angelangt, wo er nicht mehr totzuschweigen oder zu verniedlichen ist.

Und ausgerechnet Köln und der Kölner Dom sind das zeitliche und örtliche Sinnbild dieses Wendepunktes! Die Stimmung bezüglich der Asyl- und Einwanderungspolitik ist gekippt. Die jahrelangen Kritiker dieser Politik sind über Nacht unleugbar bestätigt worden. Es wird kein zurück mehr geben – auch dank der Demokratisierung durch das Massenmedium Internet, das die Deutungshoheit der klassischen (Lügen-)Presse gebrochen hat.

Ein Blick auf Köln zeigt, stellvertretend für ganz Deutschland, die fundamentalen Veränderungen, die sich in Politik und Gesellschaft Bahn brechen werden. Der Lauf der 68er ist am Ende angekommen, das Pendel schwingt nun – lange erhofft und kaum noch erwartet – endlich zurück!

Köln galt lange als Hochburg linken Politik- und Gesellschaftsverständnisses. Dank der Gutmütigkeit und freundlichen Toleranz der Einheimischen, die über Jahrhunderte so viele Neuankömmlinge wirklich integriert, ja assimiliert haben. Aus Römern, Germanen und Galliern formte sich die erste Kölner Bürgerschaft. Aus deutschen Ostvertriebenen, Polen, Italienern, Griechen und viele anderen wurden in den letzten Jahrhunderten und Jahrzehnten echte Kölsche. Auch aus manchen, die nach dem Krieg aus der Türkei zu uns gekommen sind.

Aber gleichzeitig nahm die Spaltung der Stadtgesellschaft seit der zunehmenden Einwanderung aus außereuropäischen, oftmals islamisch geprägten Kulturkreisen zu. Parallelgesellschaften kennt man in Köln und vielen anderen deutschen Städten nicht erst seit dem aktuellen Asyl-Tsunami. Doch die Entwicklung der letzten Monate legte mühsam zugedeckte Konflikte nun für alle sichtbar offen. Es geht jetzt in Köln und anderswo um unsere Zukunft als Deutsche in einem christlich geprägten Abendland. Um den Erhalt (oder Verlust) unserer Identität, Werte und Kultur. Um unsere Form des Zusammenlebens. Und nicht zuletzt um unsere Sicherheit und die Funktionsfähigkeit der staatlichen Strukturen.

Seit den Silvester-Exzessen von Köln, Hamburg und anderen Städten legte sich zuerst eine Art Schockstarre auf die einheimische Bevölkerung. Diese Angst wird nun langsam zu Wut und Entschlossenheit, die Dinge zu ändern. In der Kölner Innenstadt ist die Verunsicherung der Menschen seit Silvester förmlich zum Greifen: Geschäftsleute klagen über massive Umsatzeinbußen, sobald es dunkel wird. Touristen und Einheimische meiden die City. Viel weniger Frauen und Männer als sonst schleichen dann vorsichtig über die Domplatte und das Bahnhofsgelände. Den Blick zum Boden gewandt oder alle „südländisch“ aussehenden Personen, besonders junge Männer, misstrauisch beäugend. Es geht ein Riss durch die Stadt, den auch der kurzfristige massenhafte Einsatz von Polizeihundertschaften in den Abendstunden nicht kitten wird. Wissen doch die Bürger ganz genau, dass dieser außergewöhnliche Kräfteeinsatz von Polizei und Ordnungsamt maximal bis Karneval durchgehalten werden kann und die Menschen sich danach wieder auf eigene Faust mit arabischen Banden und afrikanischen Drogendealern auseinander setzen müssen.

Markus Wiener

Markus Wiener

Dieses Wissen schlägt sich schon jetzt in einer massiven Zunahme von Selbstverteidigungskursen und Waffenkäufen nieder. Der Glaube an die schützende Staatsmacht ist der Selbstbewaffnung und Bildung von Bürgerwehren gewichen. Die Verantwortung dafür tragen aber nicht die Bürger, sondern die Polizeiführung, die herrschende politische Klasse und die Leitmedien.

Apropos Medien und Politik: Ausgerechnet deren „Haltet-den-Dieb-Rufen“ nach Silvester geht nun wirklich niemand mehr auf den Leim. Zu durchsichtig ist das rein taktisch motivierte Agieren und der vorübergehende Aufklärungshabitus, nachdem man zuvor so deutlich beim Lügen und Vertuschen erwischt worden war. Die Aufklärung und Beseitigung der inzwischen staatsgefährdenden Missstände ausgerechnet der etablierten Politik oder der (Lügen-)Presse überlassen zu wollen, wäre nun wirklich den Bock zum Gärtner zu machen! Es ist doch geradezu bezeichnend für die angeblich geläuterten deutschen Medien, dass ich als einwanderungskritisches Kölner Ratsmitglied in den letzten Wochen ungefähr von einem Dutzend ausländischen TV- und Print-Journalisten zu Silvester interviewt wurde – aber nicht von einem einzigen deutschen Pressevertreter um eine Statement angefragt wurde!

Jetzt schlägt deshalb die Stunde all jener politischen und gesellschaftlichen Kräfte, die bereits vor Silvester gegen die verfehlte Asyl- und Einwanderungspolitik sowie die Versäumnisse bei Integration und Sicherheit mobil gemacht haben. Egal ob nun seit Jahren oder erst wenigen Monaten. Gemeinsam können jetzt grundlegende Veränderungen erreicht werden! Alle demokratischen Parteien und Initiativen „rechts der Mitte“, alle friedlichen Demonstrationsbündnisse und nonkonformen Medien sind dafür in der Pflicht, diese Veränderungen zusammen mit breiter werdenden Volksschichten voran zu treiben. Jeder an seinem Platz, jeder auf seine Weise.

Auch PRO KÖLN und PRO DEUTSCHLAND werden sich hieran natürlich mit all ihrer Kraft, Erfahrung und Entschlossenheit beteiligen.

Markus Wiener, Mitglied des Kölner Rates

stv. Vorsitzender PRO KÖLN, Landesvorsitzender PRO DEUTSCHLAND