Kategorie-Archiv: Ausland

Zur politischen Entwicklung in aller Welt.

Manfred Rouhs sprach in Prag

17. November 2016: Tag des Kampfes früe Freiheit und Demokratie in Tschechien.

Prag, 17. November 2016: Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie in Tschechien.

Am 17. November 2016 feierten die Tschechen in Prag den „Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie“. Auf dem Platz der Republik im Zentrum der tschechischen Hauptstadt bekannten sich Tausende Tschechen zur Freiheit ihrer Heimat in einem Europa unabhängiger Nationalstaaten. Einer der Hauptredner der Versammlung war unser Bundesvorsitzender Manfred Rouhs.

Nachfolgend dokumentieren wir seine Rede: Weiterlesen

Donald Trump läutet Zeitenwende ein

Der Remscheider pro-Deutschland-Ratsgruppensprecher und Wuppertaler Fraktionsgeschäftsführer Andre Hüsgen positioniert sich für Donald Trump.

Der Remscheider pro-Deutschland-Ratsgruppensprecher und Wuppertaler Fraktionsgeschäftsführer Andre Hüsgen positioniert sich für Donald Trump.

Auch in diesem Jahr gab es das altbekannte Phänomen, dass die Macher der deutschen Massenmedien meinten, sie hätten einen Einfluss auf die Wahl des US-Präsidenten und müssten einseitig Partei ergreifen für die demokratische Kandidatin Hillary Clinton. Doch der eindeutige Sieg des Republikaners Donald Trump dürfte ihnen in den Morgenstunden des 9. November gravierend die Laune verdorben haben. Alle Bundesstaaten im Landesinneren und entlang der südlichen Atlantikküste der USA gingen mit Ausnahme von Colorado, Illinois und New Mexico an Trump. Der 70-jährige Immobilien-Milliardär sollte somit recht behalten: „Vergesst die Umfragen!“, kommentierte er vor der Wahl die Prognosen, die Clinton mit einigen Prozentpunkten im Vorteil sahen.

Diesmal kam die Wahl des US-Präsidenten, der für gewöhnlich als der mächtigste Politiker der Welt betrachtet wird, einem Votum über das Arrangieren mit dem Establishment (Clinton) oder dem Setzen eines Zeichens dagegen (Trump) gleich. In Deutschland beteiligte sich selbst die Boulevardzeitung „Bild“ an Attacken gegen den republikanischen Kandidaten, indem sie immer wieder abfällig vom „Trumpeltier“ schrieb. In „seriöseren“ Massenmedien der Bundesrepublik wurde das nunmehr designierte Staatsoberhaupt der USA als „Rechtspopulist“ verächtlich gemacht. Weiterlesen

Congratulations Great Britain!

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Die frühen Morgenstunden des 24. Juni brachten die Gewissheit: Großbritannien hat am Vortag den Brexit entgegen anderslautender Prognosen wahr gemacht. Rund 52 Prozent der Wähler in England, Schottland, Wales und Nordirland votierten für einen Ausstieg aus der EU. Im Zuge erster Reaktionen kündigte der britische Premierminister und EU-Befürworter David Cameron (Konservative) an, er werde im Oktober sein Amt als Regierungschef des Inselstaats aufgeben. Unterdessen bewertete Nigel Farage, der Vorsitzende der UK Independence Party, den 24. Juni als „Unabhängigkeitstag“ des Vereinigten Königreichs. Weiterlesen

Heute Orlando, morgen Berlin?

Omar Mateen mordete in Orlando. Foto: privat

Omar Mateen mordete in Orlando. Foto: privat

Orlando im US-Bundesstaat Florida ist weit weg von Deutschland. Aber der Täter-Typus des 29-jährigen Omar Mateen ist an uns Deutschen verdammt nahe dran. Deshalb kann ein solches Verbrechen jederzeit auch bei uns geschehen.

Der Mörder ist Afghane mit amerikanischem Paß und beruft sich auf den Islamischen Staat. Er hatte Arbeit bei einer Sicherheitsfirma und schien das Leben eines einigermaßen normalen US-Bürgers zu führen. Aber sein radikal-islamisches Weltbild ließ ihn offenbar nicht los und trieb ihn in einer wohl als aussichtlos empfundenen persönlichen Lebenslage zu einem erweiterten Selbstmord, der seinem Ausscheiden aus dem Leben einen höheren Sinn zu geben schien.

Der Islam verbietet den Selbstmord. Aber er eröffnet dem Gotteskrieger, der Ungläubige tötet, den direkten Weg ins Paradies. Darauf kam es Mateen offenbar an. Er suchte seine Opfer im Kreise Homosexueller, der „Leute von Lūt“, über die Mohammed urteilt:

„Wen auch immer ihr bei der Tat der Leute von Lūt vorfindet, richtet denjenigen hin, der es tut, und den, mit dem es getan wird.“ Weiterlesen

Ein russischer Freund Deutschlands

daschitschewWenn bedeutende Menschen gestorben sind, spricht man von einem Verlust. Der Tod von Wjatscheslaw Iwanowitsch Daschitschew (Foto) ist ein solcher Verlust. Der Tod hat den Historiker und einstigen Gorbatschow-Berater im Alter von 91 Jahren am 1. Juni ereilt. Ich habe ihn kennengelernt als klugen und feinen alten Herrn im kleinen Kreis bei einigen Herrenabenden in Düsseldorf vor einigen Jahren. Dort hielt er dann einen Vortrag und gab in der anschließenden ausführlichen Diskussion zusätzliche Auskunft. Es ging durchweg um Geopolitik und das politische Verhältnis zwischen Russland und Deutschland. Das Gespräch mit ihm beim Frühstück am nächsten Morgen im gemeinsamen Hotel habe ich ebenfalls genossen. Wer war er? Was war er? Was wollte er?

Mit achtzehn Jahren in den Krieg an die ukrainische Front

In Moskau geboren, in Moskau auch gestorben. Sein Vater Iwan Fjodorowitsch Daschitschew (1897 bis 1963) war General gewesen, dekorierter Revolutionsheld, Stabschef in der Roten Armee und 1937 nur knapp Stalins Säuberungen entgangen. Der Sohn Wjatscheslaw erlebte, sobald er achtzehn Jahre alt war, den Zweiten Weltkrieg in der sowjetischen Armee an der ukrainischen Front von 1942 bis 1945. Danach studierte er bis 1953 an der Moskauer Lomonossow-Universität Neuere Geschichte. Berufliche Stationen waren zunächst das Magazin Militärwissenschaft (bis 1959) und danach das Militärhistorische Magazin (bis 1968). Es folgten bis 1973 Promotionsjahre als Historiker und danach die Arbeit in der Russischen Akademie der Wissenschaften. Dort hat er im Institut für internationale wirtschaftliche und politische Studien bis 1990 die Abteilung für außenpolitische Probleme geleitet. Weiterlesen

Pro-Bewegung erwähnte schon 2009 deutsche Mitschuld am Armenier-Genozid der Türken

genozid-armenierEine Redewendung besagt: Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe. Diese Erfahrung musste die pro-Bewegung im Zeitraum der letzten sieben Jahre machen. Im Juni 2009 veröffentlichte die Wählervereinigung PRO KÖLN unter dem Titel „Den Niedergang unserer Stadt aufhalten“ ein Video, das die verheerenden Folgen der Islamisierung thematisiert. In dieser Dokumentation findet u. a. Erwähnung, wie die Staatsführung des deutschen Kaiserreichs im Jahr 1915 verfügte, dass die Medien innerhalb ihres Machtbereichs nicht über das massenhafte Morden der türkischen Kriegsverbündeten an ihrer armenischen Zivilbevölkerung berichten dürfen. Es galt diesbezüglich eine Nachrichtensperre. Das Deutsche Reich machte sich durch das aktive Verschweigen des Völkermords im Osmanischen Reich mitschuldig.

2009 waren derart kritische Töne aus Perspektive der Altparteien „Islam-Hass“, „Islamophobie“ oder auch „antiislamischer Rassismus“ (sic!). Seit der Resolution des Deutschen Bundestags vom 2. Juni zum Genozid an den Armeniern im späten Osmanischen Reich erscheint es mit Absegnung durch denselben politisch-medialen Komplex auf einmal opportun, diese historischen Fakten beim Namen zu nennen. Der Block der etablierten Parteien maßt sich einmal mehr an, die absolute Deutungshoheit im Lande zu besitzen. Weiterlesen