Kategorie-Archiv: Ausland

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Venezuela: „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ am Ende

Hugo Chávez starb 2013.

Hugo Chávez starb 2013.

Unter dem autoritären Regime des venezolanischen Staatspräsidenten Hugo Chávez entstand die Parole vom „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“, doch dieses Umverteilungssystem war nur mit hohen Preisen für Erdöl auf dem Weltmarkt finanzierbar. Der Verfall des Ölpreises seit dem Jahr 2014 setzt nun den Chávez-Nachfolger Nicolás Maduro gehörig unter Druck. Die konservative Opposition des lateinamerikanischen Landes schaffte es, binnen weniger Tage 1,85 Millionen Unterschriften von Wahlberechtigten zu sammeln, um ein Amtsenthebungsverfahren gegen Maduro einzuleiten.

Venezuelas Bilanz der letzten Zeit ist verheerend: Inflationsrate von deutlich über 100 Prozent und damit weltweite „Spitze“. Die Einnahmen aus der Erdölförderung sind auf rund ein Drittel früherer Jahre zusammengeschrumpft. Am 1. Mai wurde in der „Bolivarischen Republik“ die Uhrzeit um eine halbe Stunde nach vorn gestellt, um besser das Tageslicht nutzen und Strom sparen zu können. Außerdem läuft der größte Stromproduzent des Landes, das Stausee-Kraftwerk El Guri mit 10.000 Megawatt Leistung, Gefahr, wegen eines zu tiefen Pegelstandes Schäden an seinen Turbinen zu erleiden. Weiterlesen

FPÖ-Erfolg ein weiterer Schritt der Merkel-Dämmerung?

Norbert HoferDie Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), die in freundschaftlicher Beziehung zur Bürgerbewegung pro Deutschland steht, fuhr bei der Wahl des Bundespräsidenten der Alpenrepublik einen sensationellen Erfolg ein. Der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer (Foto) vereinigte im ersten Wahlgang am 24. April 36,4 Prozent der Wählerstimmen und damit die relative Mehrheit auf sich. Am 22. Mai wird sich der Mittvierziger Hofer dem Zweitplatzierten Alexander Van der Bellen (österreichische Grüne) in einer Stichwahl stellen. Selbst in der einst als „rotes Wien“ berüchtigten Hauptstadt wurden die Sozialdemokraten der SPÖ marginalisiert.

Das Zwei-Parteien-System der österreichischen Nachkriegszeit steht vor seinem Ende, denn auch die Christdemokraten der ÖVP erlitten mit 11,2 Prozent der Wählerstimmen eine herbe Niederlage. Politisch korrekte Medien überbieten sich nun gegenseitig in Angstmache vor einer Rechtsregierung im südlichen Nachbarstaat Deutschlands. Angesichts der Asyl-Invasion gen Mitteleuropa über die sogenannte Balkanroute kommt Österreich eine Schlüsselrolle zu. Eine Rechtsregierung wäre gerade in der jetzigen Situation ideal in der Republik zwischen Bodensee und Neusiedler See. Weiterlesen

PRO KÖLN Stadträtin Judith Wolter und Geert Wilders

Niederländer zeigen EU die Rote Karte

Der politisch-mediale Komplex Deutschlands ist empört: Die westlichen Nachbarn in den Niederlanden haben am 6. April mehrheitlich „Nee“ gesagt zum geplanten Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine. Das Referendum gilt nicht nur als Aussage über den Vertrag mit der Ex-Sowjetrepublik, sondern auch als Denkzettel gegen die EU insgesamt. Die Abstimmung hat für das Benelux-Königreich keine bindende Wirkung, jedoch äußerte Ministerpräsident Mark Rutte (Volkspartij voor Vrijheid en Democratie) bereits, er könne angesichts des Votums dem Assoziierungsabkommen in seiner bisherigen Form nicht zustimmen.
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„Islamischer Staat“ bombt in Brüssel

islamistenErst kam es am Morgen des 22. März zu einer Explosion im Flughafen Brüssel-Zaventem und anschließend zu einer in der U-Bahn-Station Maalbeek, die im EU-Viertel der belgischen Hauptstadt gelegen ist. In Zaventem starben nach bisherigen Erkenntnissen 14 Menschen und 20 weitere in der Brüsseler Metro. Die Zahl der Verletzten wird auf etwa 230 geschätzt. Mittlerweile bekennen sich im Internet die Terroristen vom „Islamischen Staat“ zum Doppelanschlag.

Möglicherweise besteht ein Zusammenhang des neuesten Terrors in Brüssel mit den Pariser Anschlägen vom 13. November 2015. Der letzte flüchtige Tatverdächtige des großen Massakers in der französischen Hauptstadt, Salah Abdeslam, wurde erst am 18. März in der Salafisten-Hochburg Molenbeek (Region Brüssel) von der belgischen Polizei verhaftet. Eine vollkommen verfehlte Einwanderungspolitik ließ auch im Staat der Flamen und Wallonen Nester islamischer Extremisten gedeihen.

„Die Reaktionen der politischen Klasse im Königreich Belgien wie auch in unserer Bundesrepublik fallen wie gewohnt nur nach islamisch begründeten Terroranschlägen aus: ‚Große Betroffenheit‘, aber keine Rede von konsequenter Zerschlagung der extremistischen Milieus im westlich geprägten Europa, die solche Blutrausch-Attentäter hervorbringen“, kommentiert der nordrhein-westfälische pro Deutschland-Geschäftsführer Nico Ernst. Weiterlesen

Türkische Präsidentenfrau lobt den osmanischen Harem

Der Harem beflügelt seit jeher die Phantasien nicht nur der Orientalen.

Der Harem beflügelt seit jeher die Phantasien nicht nur der Orientalen.

Als „Ausbildungsstätte“ und Ausgangspunkt für Wohltätigkeit hat Emine Erdoğan, die Ehefrau des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan, den Harem der osmanischen Sultane bezeichnet. Ihrer Auffassung nach seien Orientalisten daran schuld, eine negative Wahrnehmung orientalischer Frauen verbreitet zu haben. Solche Aussagen sind es, die Recep Tayyip Erdoğan in der westlichen Welt und mitunter in seiner Heimat dem Vorwurf aussetzen, sich als zeitgenössischer Sultan einer Groß-Türkei zu begreifen.

Historisch betrachtet war der Harem ein facettenreiches Phänomen, jedoch maßgeblich für dessen Bewertung aus europäischer Sicht war die dort praktizierte Vielweiberei, die Abschottung von Frauen gegenüber der Außenwelt und das Vorhandensein von Sklaverei. Die Gewalt und Brutalität des Osmanischen Reiches schlugen sich auch in der Realität des Harems nieder. Erst infolge der jungtürkischen Revolution wurde im April 1909 dem Harem des Sultans ein Ende gesetzt.

„Der Harem als ein Ort des Abenteuers entspringt romantisierenden Vorstellungen, wie sie insbesondere im Europa des 18. und 19. Jahrhunderts verbreitet waren“, sagt der nordrhein-westfälische Geschäftsführer von pro Deutschland, Nico Ernst. Weiterlesen