Kategorie-Archiv: Deutschland

Zur politischen Entwicklung in Deutschland.

Rente mit 73 und Rentenungerechtigkeit

Alfred Dagenbach, Mitglied des Rates der Stadt Heilbronn, ist stellvertretender Bundesvorsitzender der Bürgerbewegung pro Deutschland.

Alfred Dagenbach, Mitglied des Rates der Stadt Heilbronn, ist stellvertretender Bundesvorsitzender der Bürgerbewegung pro Deutschland.

Offener Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages:

Sehr geehrter Damen und Herren Abgeordnete des Deutschen Bundestags,

„Deutsche müssen sich auf Rente mit 73 einstellen“ titelt „Die Welt“ am 27. Mai 2016 auf ihrem Webauftritt.

Keine Angst, mich betrifft es nicht, ich genieße bereits die Segnungen der bisherigen Rentenreformen. Damit werden sich künftig die heute noch jüngeren Wähler in unserer „repräsentativen Demokratie“ über den Stimmzettel mit ihren Volksvertretern auseinandersetzen.

Mein Anliegen zu diesem Thema ist anderer Natur:

Mit Verlautbarungen wie „Stärkstes Rentenplus seit 23 Jahren – Rentnerinnen und Rentner können sich am 1. Juli 2016 über eine hohe Steigerung ihrer Altersbezüge freuen“ wird derzeit verbreitet, daß zum 1. Juli die Altersbezüge für über 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner stark ansteigen würden, „in den neuen Bundesländern um 5,95 Prozent, in den alten Bundesländern um 4,25 Prozent. Das ist der höchste Anstieg seit 1993. Der Rentenwert Ost steigt zum 1. Juli 2016 von 92,6 auf 94,1 Prozent des West-Wertes.“ Weiterlesen

Merkel-muss-weg-Großdemo in Berlin

merkel-muss-wegAm Samstag, 7. Mai, findet die zweite überparteiliche Merkel-muss-weg-Großdemonstration in Berlin statt. Um 15 Uhr wollen sich wieder tausende Gegner der Merkelschen Asyl-, Einwanderungs-, Islam- und Sozialpolitik auf dem Washingtonplatz neben dem Hauptbahnhof treffen, um dann den Bürgerprotest in das Machtzentrum Deutschlands zu tragen. Der angemeldete Demonstrationszug soll erneut mitten durch das Regierungsviertel bis hin zum Brandenburger Tor führen.

Auch die Bürgerbewegung pro Deutschland ruft zur Unterstützung dieser überparteilichen Demonstration auf. Zahlreiche Mitglieder und Anhänger werden sich am Samstag an dieser Manifestation des Bürgerwillens gegen ein verbrauchtes politisches Establihsment beteiligen. Stellvertretend für eine ganze Kaste an volksfernen Politapparatschiks steht dabei Bundeskanzlerin Merkel, deren Ablösung längst überfällig ist: Merkel muss weg, damit Deutschland eine Zukunft hat!

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FPÖ-Erfolg ein weiterer Schritt der Merkel-Dämmerung?

Norbert HoferDie Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), die in freundschaftlicher Beziehung zur Bürgerbewegung pro Deutschland steht, fuhr bei der Wahl des Bundespräsidenten der Alpenrepublik einen sensationellen Erfolg ein. Der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer (Foto) vereinigte im ersten Wahlgang am 24. April 36,4 Prozent der Wählerstimmen und damit die relative Mehrheit auf sich. Am 22. Mai wird sich der Mittvierziger Hofer dem Zweitplatzierten Alexander Van der Bellen (österreichische Grüne) in einer Stichwahl stellen. Selbst in der einst als „rotes Wien“ berüchtigten Hauptstadt wurden die Sozialdemokraten der SPÖ marginalisiert.

Das Zwei-Parteien-System der österreichischen Nachkriegszeit steht vor seinem Ende, denn auch die Christdemokraten der ÖVP erlitten mit 11,2 Prozent der Wählerstimmen eine herbe Niederlage. Politisch korrekte Medien überbieten sich nun gegenseitig in Angstmache vor einer Rechtsregierung im südlichen Nachbarstaat Deutschlands. Angesichts der Asyl-Invasion gen Mitteleuropa über die sogenannte Balkanroute kommt Österreich eine Schlüsselrolle zu. Eine Rechtsregierung wäre gerade in der jetzigen Situation ideal in der Republik zwischen Bodensee und Neusiedler See. Weiterlesen

Merkels Abschied vom Volk

merkelelismusMit der Entscheidung, grünes Licht für ein Strafverfahren gegen Jan Böhmermann wegen einer möglichen Beleidigung des türkischen Staatspräsidenten Recep Erdogan nach § 103 StGB zu geben, hat sich Angela Merkel aus der deutschen Innenpolitik verabschiedet. Ihre erneute Kanzler-Kandidatur im Jahr 2017 wird dadurch weniger wahrscheinlich, und die neben ihr noch verbliebenen politischen Entscheidungsträger in den Unionsparteien müssen sich fragen, wie lange sie der weiteren Demontage christdemokratischer Werte durch ihre Parteivorsitzende noch tatenlos zusehen wollen.

Bislang war der Berliner Politikbetrieb zu rund 30 Prozent ein selbstreferentielles System, dessen Akteure miteinander und mit ausländischen Kollegen zu tun hatten und sich hierbei von der Außenwelt nicht ablenken lassen mußten. Zu 40 Prozent bestand das politische Tagewerk aus der Kommunikation mit Lobbyisten. Die verbleibenden 30 Prozent galten der Vermittlung des eigenen Herrschaftswissens an den Pöbel, der im Grundgesetz euphemistisch als Souverän bezeichnet wird. Weiterlesen

„Spiegel“ verhöhnt Christen am Karsamstag

„Der Spiegel“ vom Karsamstag 2016.

„Der Spiegel“ vom Karsamstag 2016.

In der Osternacht feiern wir die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Noch vor Weihnachten ist Ostern das wichtigste Fest der Christenheit. Umso anstößiger ist es, dass aktuell das Magazin „Spiegel“ das gutmenschliche Märchen vom „Missbrauch der Religionen“ aufwärmt. Die Ausgabe 13 dieses Jahres mit Erscheinungsdatum Karsamstag zeigt auf ihrem Titelbild im Zentrum eine Hand, die ein Kruzifix hält. Links vom Kruzifix sieht der Betrachter ein Foto der salafistischen Demonstration gegen eine Kundgebung der Pro-Bewegung am 1. Mai 2012 in Solingen. Über den Köpfen der Salafisten befinden sich lauter Fahnen mit schwarzem Grund, die heutzutage auch der „Islamische Staat“ verwendet.

Schaut der Betrachter auf die Seite rechts vom Kruzifix, so sieht er Russlands Staatspräsident Wladimir Putin, der einen orthodoxen Patriarch begrüßt. Darüber einen Mann, der eine bildliche Darstellung Jesu Christi hochhält. Und ganz oben schließlich US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump mit einer Bibel in der Hand. Die erhoffte Wirkung der „Spiegel“-Macher bei ihrer linksliberalen Leserschaft: „‚Böse‘ Christen sind ähnlich schlimm wie islamisch argumentierende Terroristen.“

Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass aus dem Neuen Testament, das für Christen bedingungslose Gültigkeit hat, sich keinerlei Gewalt außerhalb der Notwehr ableiten lässt. Im Katholizismus vom staatstragenden Zentralkomitee der deutschen Katholiken bis zur sehr konservativen Priesterbruderschaft St. Pius X. gibt es keine tatsächlich religiös argumentierenden Befürworter von Gewalt. Ebenso wenig im Protestantismus, der von der staatstragenden Evangelischen Kirche in Deutschland bis hin zu strikten Evangelikalen in den USA reicht. Selbst sich christlich bezeichnende Kleingruppierungen wie die Zeugen Jehovas oder die Mormonen sind nicht bekannt für Gewaltbereitschaft. Weiterlesen