Archiv für den Autor: Andreas Kudjer

Pro-Bewegung erwähnte schon 2009 deutsche Mitschuld am Armenier-Genozid der Türken

genozid-armenierEine Redewendung besagt: Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe. Diese Erfahrung musste die pro-Bewegung im Zeitraum der letzten sieben Jahre machen. Im Juni 2009 veröffentlichte die Wählervereinigung PRO KÖLN unter dem Titel „Den Niedergang unserer Stadt aufhalten“ ein Video, das die verheerenden Folgen der Islamisierung thematisiert. In dieser Dokumentation findet u. a. Erwähnung, wie die Staatsführung des deutschen Kaiserreichs im Jahr 1915 verfügte, dass die Medien innerhalb ihres Machtbereichs nicht über das massenhafte Morden der türkischen Kriegsverbündeten an ihrer armenischen Zivilbevölkerung berichten dürfen. Es galt diesbezüglich eine Nachrichtensperre. Das Deutsche Reich machte sich durch das aktive Verschweigen des Völkermords im Osmanischen Reich mitschuldig.

2009 waren derart kritische Töne aus Perspektive der Altparteien „Islam-Hass“, „Islamophobie“ oder auch „antiislamischer Rassismus“ (sic!). Seit der Resolution des Deutschen Bundestags vom 2. Juni zum Genozid an den Armeniern im späten Osmanischen Reich erscheint es mit Absegnung durch denselben politisch-medialen Komplex auf einmal opportun, diese historischen Fakten beim Namen zu nennen. Der Block der etablierten Parteien maßt sich einmal mehr an, die absolute Deutungshoheit im Lande zu besitzen. Weiterlesen

Berliner BVV-Fraktionen nehmen pro-Deutschland-Bürgerbegehren an

In Berlin geben die Altparteien einschließlich Grünen und Linken ihren Ausgrenzungskurs gegen pro Deutschland auf.

In Berlin geben die Altparteien einschließlich Grünen und Linken ihren Ausgrenzungskurs gegen pro Deutschland auf.

Die Fraktionen der Altparteien in der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf von Berlin werden das Bürgerbegehren der Bürgerbewegung pro Deutschland für die Errichtung eines Freibades in Marzahn-Hellersdorf annehmen. Das ergibt sich aus einer Beschlußvorlage für die Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am Donnerstag, den 26. Mai 2016. Die Vorlage ist hier veröffentlicht. Weiterlesen

Venezuela: „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ am Ende

Hugo Chávez starb 2013.

Hugo Chávez starb 2013.

Unter dem autoritären Regime des venezolanischen Staatspräsidenten Hugo Chávez entstand die Parole vom „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“, doch dieses Umverteilungssystem war nur mit hohen Preisen für Erdöl auf dem Weltmarkt finanzierbar. Der Verfall des Ölpreises seit dem Jahr 2014 setzt nun den Chávez-Nachfolger Nicolás Maduro gehörig unter Druck. Die konservative Opposition des lateinamerikanischen Landes schaffte es, binnen weniger Tage 1,85 Millionen Unterschriften von Wahlberechtigten zu sammeln, um ein Amtsenthebungsverfahren gegen Maduro einzuleiten.

Venezuelas Bilanz der letzten Zeit ist verheerend: Inflationsrate von deutlich über 100 Prozent und damit weltweite „Spitze“. Die Einnahmen aus der Erdölförderung sind auf rund ein Drittel früherer Jahre zusammengeschrumpft. Am 1. Mai wurde in der „Bolivarischen Republik“ die Uhrzeit um eine halbe Stunde nach vorn gestellt, um besser das Tageslicht nutzen und Strom sparen zu können. Außerdem läuft der größte Stromproduzent des Landes, das Stausee-Kraftwerk El Guri mit 10.000 Megawatt Leistung, Gefahr, wegen eines zu tiefen Pegelstandes Schäden an seinen Turbinen zu erleiden. Weiterlesen

Demo-Erfolg in Berlin: „Merkel muß weg!“

mmw1Mehr als fünftausend Menschen folgten am 7. Mai 2016 dem Aufruf der überparteilichen Initiative „Wir für Berlin – Wir für Deutschland“ zur Demonstration gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Medienberichte, nach denen nur ein- oder zweitausend Personen an der Versammlung teilgenommen hätten, werden durch das bei der Demonstration entstandene Bildmaterial widerlegt. Die Versammlung erreichte weitgehend störungsfrei das Regierungsviertel. Blockadeversuche von Linksextremisten, die unter der roten Fahne mit Hammer und Sichel die Merkel-Gegner stoppen wollten, scheiterten am Eingreifen der Polizei.

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FPÖ-Erfolg ein weiterer Schritt der Merkel-Dämmerung?

Norbert HoferDie Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), die in freundschaftlicher Beziehung zur Bürgerbewegung pro Deutschland steht, fuhr bei der Wahl des Bundespräsidenten der Alpenrepublik einen sensationellen Erfolg ein. Der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer (Foto) vereinigte im ersten Wahlgang am 24. April 36,4 Prozent der Wählerstimmen und damit die relative Mehrheit auf sich. Am 22. Mai wird sich der Mittvierziger Hofer dem Zweitplatzierten Alexander Van der Bellen (österreichische Grüne) in einer Stichwahl stellen. Selbst in der einst als „rotes Wien“ berüchtigten Hauptstadt wurden die Sozialdemokraten der SPÖ marginalisiert.

Das Zwei-Parteien-System der österreichischen Nachkriegszeit steht vor seinem Ende, denn auch die Christdemokraten der ÖVP erlitten mit 11,2 Prozent der Wählerstimmen eine herbe Niederlage. Politisch korrekte Medien überbieten sich nun gegenseitig in Angstmache vor einer Rechtsregierung im südlichen Nachbarstaat Deutschlands. Angesichts der Asyl-Invasion gen Mitteleuropa über die sogenannte Balkanroute kommt Österreich eine Schlüsselrolle zu. Eine Rechtsregierung wäre gerade in der jetzigen Situation ideal in der Republik zwischen Bodensee und Neusiedler See. Weiterlesen

„Spiegel“ verhöhnt Christen am Karsamstag

„Der Spiegel“ vom Karsamstag 2016.

„Der Spiegel“ vom Karsamstag 2016.

In der Osternacht feiern wir die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Noch vor Weihnachten ist Ostern das wichtigste Fest der Christenheit. Umso anstößiger ist es, dass aktuell das Magazin „Spiegel“ das gutmenschliche Märchen vom „Missbrauch der Religionen“ aufwärmt. Die Ausgabe 13 dieses Jahres mit Erscheinungsdatum Karsamstag zeigt auf ihrem Titelbild im Zentrum eine Hand, die ein Kruzifix hält. Links vom Kruzifix sieht der Betrachter ein Foto der salafistischen Demonstration gegen eine Kundgebung der Pro-Bewegung am 1. Mai 2012 in Solingen. Über den Köpfen der Salafisten befinden sich lauter Fahnen mit schwarzem Grund, die heutzutage auch der „Islamische Staat“ verwendet.

Schaut der Betrachter auf die Seite rechts vom Kruzifix, so sieht er Russlands Staatspräsident Wladimir Putin, der einen orthodoxen Patriarch begrüßt. Darüber einen Mann, der eine bildliche Darstellung Jesu Christi hochhält. Und ganz oben schließlich US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump mit einer Bibel in der Hand. Die erhoffte Wirkung der „Spiegel“-Macher bei ihrer linksliberalen Leserschaft: „‚Böse‘ Christen sind ähnlich schlimm wie islamisch argumentierende Terroristen.“

Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass aus dem Neuen Testament, das für Christen bedingungslose Gültigkeit hat, sich keinerlei Gewalt außerhalb der Notwehr ableiten lässt. Im Katholizismus vom staatstragenden Zentralkomitee der deutschen Katholiken bis zur sehr konservativen Priesterbruderschaft St. Pius X. gibt es keine tatsächlich religiös argumentierenden Befürworter von Gewalt. Ebenso wenig im Protestantismus, der von der staatstragenden Evangelischen Kirche in Deutschland bis hin zu strikten Evangelikalen in den USA reicht. Selbst sich christlich bezeichnende Kleingruppierungen wie die Zeugen Jehovas oder die Mormonen sind nicht bekannt für Gewaltbereitschaft. Weiterlesen