Archiv für den Autor: Manfred Rouhs

Gegenöffentlichkeit im Internet

pdNichts braucht Deutschland so dringend wie eine freiheitliche, glaubwürdige Gegenöffentlichkeit. Denn nicht nur der gesamte etablierte Politikbetrieb, auch die Massenmedien genießen nicht mehr das Vertrauen der Öffentlichkeit. Der Begriff „Lügenpresse“ mag böse klingen und undifferenziert sein – aber ganz falsch ist er nicht. Die Zahl derjenigen Deutschen, die sich von den Massenmedien nicht mehr an der Nase herumführen lassen wollen, wird jeden Tag größer. Weiterlesen

„Reichsbürger“: Symptom einer zerfallenden Gesellschaft

Pro Deutschland tritt ein nicht für die Schwächung, sondern für die Erneuerung der Republik im Geist von 1848.

Pro Deutschland tritt ein nicht für die Schwächung, sondern für die Erneuerung der Republik im Geist von 1848.

In Bayern hat ein sogenannter „Reichsbürger“ einen Polizisten erschossen. Dessen Aufgabe war es, bei dem 49-jährigen Wolfgang P. mehrere Dutzend legal erworbene Schußwaffen sicherzustellen. Ein Gericht hatte den im mittelfränkischen Georgensgmünd lebenden Mann als unzuverlässig eingestuft und ihm das Recht entzogen, diese Waffen zu besitzen. Wolfgang P. aber erkennt weder den deutschen Staat noch dessen Gerichtsbarkeit an. Und die Polizei schon gar nicht. Also eröffnete er auf die ausführenden Beamten das Feuer. Weiterlesen

Mehr Bürgerbewegung, weniger Partei

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Das umfassende politische Engagement der Bürgerbewegung pro Deutschland in Berlin hat sich bei der Wahl am 18. September nicht in Wählerstimmen umsetzen lassen. Selbst in unseren Schwerpunkt-Bezirken Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf hat es nur für 1,7 bzw. 1,5 Prozent gereicht – obwohl wir dort in den letzten Monaten die meisten Haushalte mehrfach mit unserer Zeitung „pro Deutschland“ beliefert haben und hervorragend plakatiert waren. Weiterlesen

Heute Orlando, morgen Berlin?

Omar Mateen mordete in Orlando. Foto: privat

Omar Mateen mordete in Orlando. Foto: privat

Orlando im US-Bundesstaat Florida ist weit weg von Deutschland. Aber der Täter-Typus des 29-jährigen Omar Mateen ist an uns Deutschen verdammt nahe dran. Deshalb kann ein solches Verbrechen jederzeit auch bei uns geschehen.

Der Mörder ist Afghane mit amerikanischem Paß und beruft sich auf den Islamischen Staat. Er hatte Arbeit bei einer Sicherheitsfirma und schien das Leben eines einigermaßen normalen US-Bürgers zu führen. Aber sein radikal-islamisches Weltbild ließ ihn offenbar nicht los und trieb ihn in einer wohl als aussichtlos empfundenen persönlichen Lebenslage zu einem erweiterten Selbstmord, der seinem Ausscheiden aus dem Leben einen höheren Sinn zu geben schien.

Der Islam verbietet den Selbstmord. Aber er eröffnet dem Gotteskrieger, der Ungläubige tötet, den direkten Weg ins Paradies. Darauf kam es Mateen offenbar an. Er suchte seine Opfer im Kreise Homosexueller, der „Leute von Lūt“, über die Mohammed urteilt:

„Wen auch immer ihr bei der Tat der Leute von Lūt vorfindet, richtet denjenigen hin, der es tut, und den, mit dem es getan wird.“ Weiterlesen

Warum pro Deutschland? Warum nicht die AfD?

Zu den Geburtsfehlern der AfD gehört die wirtschafts-liberalistische Ausrichtung unter Hans-Olaf Henkel.

Zu den Geburtsfehlern der AfD gehört die wirtschafts-liberalistische Ausrichtung unter Hans-Olaf Henkel.

Zurecht kritisiert die Alternative für Deutschland (AfD) die unkontrollierte Massenzuwanderung von Ausländern nach Deutschland. Aber die ursprünglich vom hanseatischen Wirtschafts-Manager Hans-Olaf Henkel mit hohem materiellem Aufwand ins öffentliche Rampenlicht gerückte Partei hat das Problem hinter den Problemen nicht erkannt: Den Globalisierungs-Kapitalismus und die Entmündigung aller Menschen und Völker weltweit durch das Prinzip eines enthemmten Ökonomismus, der die Ursachen jener Flüchtlingsströme geschaffen hat, mit denen sich Europa nicht erst seit dem Jahr 2015 konfrontiert sieht.

Henkel, der für US-Konzerne wie IBM in Deutschland gearbeitet hat, sagt mittlerweile über die AfD: „Es macht mir Kummer, daß ich mitgeholfen habe, ein richtiges Monster zu erschaffen.“ Dieser Kummer ist berechtigt. Denn die AfD entwertet die Stimmen einer großen Zahl von Wählern, die grundsätzliche Veränderungen in der deutschen Politik wollen und dem Trugschluß unterliegen, mit der Stimmabgabe für diese Partei einen Beitrag zu dem von ihnen erhofften Wandel leisten zu können. Weiterlesen