Archiv für den Autor: Manfred Rouhs

Warum pro Deutschland? Warum nicht die AfD?

Zu den Geburtsfehlern der AfD gehört die wirtschafts-liberalistische Ausrichtung unter Hans-Olaf Henkel.

Zu den Geburtsfehlern der AfD gehört die wirtschafts-liberalistische Ausrichtung unter Hans-Olaf Henkel.

Zurecht kritisiert die Alternative für Deutschland (AfD) die unkontrollierte Massenzuwanderung von Ausländern nach Deutschland. Aber die ursprünglich vom hanseatischen Wirtschafts-Manager Hans-Olaf Henkel mit hohem materiellem Aufwand ins öffentliche Rampenlicht gerückte Partei hat das Problem hinter den Problemen nicht erkannt: Den Globalisierungs-Kapitalismus und die Entmündigung aller Menschen und Völker weltweit durch das Prinzip eines enthemmten Ökonomismus, der die Ursachen jener Flüchtlingsströme geschaffen hat, mit denen sich Europa nicht erst seit dem Jahr 2015 konfrontiert sieht.

Henkel, der für US-Konzerne wie IBM in Deutschland gearbeitet hat, sagt mittlerweile über die AfD: „Es macht mir Kummer, daß ich mitgeholfen habe, ein richtiges Monster zu erschaffen.“ Dieser Kummer ist berechtigt. Denn die AfD entwertet die Stimmen einer großen Zahl von Wählern, die grundsätzliche Veränderungen in der deutschen Politik wollen und dem Trugschluß unterliegen, mit der Stimmabgabe für diese Partei einen Beitrag zu dem von ihnen erhofften Wandel leisten zu können. Weiterlesen

Merkels Abschied vom Volk

merkelelismusMit der Entscheidung, grünes Licht für ein Strafverfahren gegen Jan Böhmermann wegen einer möglichen Beleidigung des türkischen Staatspräsidenten Recep Erdogan nach § 103 StGB zu geben, hat sich Angela Merkel aus der deutschen Innenpolitik verabschiedet. Ihre erneute Kanzler-Kandidatur im Jahr 2017 wird dadurch weniger wahrscheinlich, und die neben ihr noch verbliebenen politischen Entscheidungsträger in den Unionsparteien müssen sich fragen, wie lange sie der weiteren Demontage christdemokratischer Werte durch ihre Parteivorsitzende noch tatenlos zusehen wollen.

Bislang war der Berliner Politikbetrieb zu rund 30 Prozent ein selbstreferentielles System, dessen Akteure miteinander und mit ausländischen Kollegen zu tun hatten und sich hierbei von der Außenwelt nicht ablenken lassen mußten. Zu 40 Prozent bestand das politische Tagewerk aus der Kommunikation mit Lobbyisten. Die verbleibenden 30 Prozent galten der Vermittlung des eigenen Herrschaftswissens an den Pöbel, der im Grundgesetz euphemistisch als Souverän bezeichnet wird. Weiterlesen

Bürgerbegehren erfolgreich abgeschlossen

Das Freibad für den Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf kommt!

Das Freibad für den Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf kommt!

Erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland ist es einer freiheitlichen Initiative gelungen, erfolgreich ein Bürgerbegehren abzuschließen. Und obwohl der Vorgang harmlos klingt – es geht um ein Freibad für den Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf – birgt er doch erhebliche politische Sprengkraft.

Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf von Berlin leben rund 260.000 Menschen. Trotzdem besteht dort kein einziges Freibad. Die Errichtung des pro-Deutschland-Freibades wird das Land Berlin rund 10 bis 15 Millionen Euro kosten – eine bittere Pille für die Landespolitik.

Mehr als 10.000 wahlberechtigte Bürger aus dem Bezirk haben unser Bürgerbegehren unterschrieben. Nachdem die Gültigkeit von 7.521 Unterschriften festgestellt wurde, hörte die Verwaltung auf zu zählen – denn das waren bereits über tausend mehr als rechtlich nötig. Deshalb steht dieses Bürgerbegehren jetzt auf der politischen Tagesordnung. Und falls die kommunalen Entscheidungsträger nicht zustimmen, kommt es zum Bürgerentscheid. Das heißt: Alle wahlberechtigten Bürger im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf könnten in diesem Fall abstimmen über die Errichtung des Freibades. Zehn Prozent Wahlbeteiligung würden genügen, um das Votum des Volkes für die Politik bindend werden zu lassen. Weiterlesen

Demo im Regierungsviertel: „Merkel muß weg!“

Wer mit Schwarz-Rot-Gold und der Stauffenberg-Fahne demonstriert, gilt im Deutschland des Jahres 2016 als Neonazi.

Wer mit Schwarz-Rot-Gold und der Stauffenberg-Fahne demonstriert, gilt im Deutschland des Jahres 2016 als Neonazi.

Rund 3.000 Menschen demonstrierten am 12. März 2016 unter der Losung „Merkel muß weg!“ im Berliner Regierungsviertel gegen die schwarz-rote Politik einer unkontrollierten Massenzuwanderung von Ausländern nach Deutschland. Angemeldet und organisiert wurde die Versammlung von der parteiunabhängigen Initiative „Wir für Deutschland“ von Enrico Stubbe, der im Bundevorstand der Bürgerbewegung pro Deutschland für das Ressort „Basisdemokratie und Bürgerinitiativen“ zuständig ist. Weiterlesen

Neusprech für die „Lügenpresse“

Beiträge zur sprachlichen Gleichschaltung

Beiträge zur sprachlichen Gleichschaltung

„Ausländer mit deutschem Paß“ gibt es nicht. Wer den Asylmißbrauch kritisiert, ist mindestens Rechtsextremist, vielleicht sogar Neonazi. Behrouz F. kommt nicht aus dem Iran, sondern aus Köln. Und „Neue Deutsche“ sind „Menschen (mit und ohne Migrationshintergrund), die positiv zur Pluralisierung der Gesellschaft stehen“. Weiterlesen