Archiv für den Autor: Manfred Rouhs

schwarz-rot-gold

Für eine Neue Aufklärung

Unsere Zeit, das 21. Jahrhundert, schien ganz und gar dem wissenschaftlich-technischen Fortschritt zu gehören und seiner politischen Ausdrucksform, dem Globalisierungs-Kapitalismus. Geboren im oft geschmähten „alten Europa“, hatten die Schöpfer dieser modernen Endzeitideologie den Anspruch auf Weltherrschaft, den die Römer noch mit großer Selbstverständlichkeit für sich, also für Europa selbst ausformulierten, an die Vereinigten Staaten von Amerika abgegeben. All jene Erwartungen, die die materialistischen Propheten des 20. Jahrhunderts beim Plebs provozierten, sind in der amerikanischen Hemisphäre übererfüllt worden. Das amerikanische Zeitalter versprach, eine goldene Epoche zu werden – nur  leider nicht für jeden. WEITERLESEN UNTER ROUHS.DE

Gegenöffentlichkeit im Internet

pdNichts braucht Deutschland so dringend wie eine freiheitliche, glaubwürdige Gegenöffentlichkeit. Denn nicht nur der gesamte etablierte Politikbetrieb, auch die Massenmedien genießen nicht mehr das Vertrauen der Öffentlichkeit. Der Begriff „Lügenpresse“ mag böse klingen und undifferenziert sein – aber ganz falsch ist er nicht. Die Zahl derjenigen Deutschen, die sich von den Massenmedien nicht mehr an der Nase herumführen lassen wollen, wird jeden Tag größer. Weiterlesen

„Reichsbürger“: Symptom einer zerfallenden Gesellschaft

Pro Deutschland tritt ein nicht für die Schwächung, sondern für die Erneuerung der Republik im Geist von 1848.

Pro Deutschland tritt ein nicht für die Schwächung, sondern für die Erneuerung der Republik im Geist von 1848.

In Bayern hat ein sogenannter „Reichsbürger“ einen Polizisten erschossen. Dessen Aufgabe war es, bei dem 49-jährigen Wolfgang P. mehrere Dutzend legal erworbene Schußwaffen sicherzustellen. Ein Gericht hatte den im mittelfränkischen Georgensgmünd lebenden Mann als unzuverlässig eingestuft und ihm das Recht entzogen, diese Waffen zu besitzen. Wolfgang P. aber erkennt weder den deutschen Staat noch dessen Gerichtsbarkeit an. Und die Polizei schon gar nicht. Also eröffnete er auf die ausführenden Beamten das Feuer. Weiterlesen

Heute Orlando, morgen Berlin?

Omar Mateen mordete in Orlando. Foto: privat

Omar Mateen mordete in Orlando. Foto: privat

Orlando im US-Bundesstaat Florida ist weit weg von Deutschland. Aber der Täter-Typus des 29-jährigen Omar Mateen ist an uns Deutschen verdammt nahe dran. Deshalb kann ein solches Verbrechen jederzeit auch bei uns geschehen.

Der Mörder ist Afghane mit amerikanischem Paß und beruft sich auf den Islamischen Staat. Er hatte Arbeit bei einer Sicherheitsfirma und schien das Leben eines einigermaßen normalen US-Bürgers zu führen. Aber sein radikal-islamisches Weltbild ließ ihn offenbar nicht los und trieb ihn in einer wohl als aussichtlos empfundenen persönlichen Lebenslage zu einem erweiterten Selbstmord, der seinem Ausscheiden aus dem Leben einen höheren Sinn zu geben schien.

Der Islam verbietet den Selbstmord. Aber er eröffnet dem Gotteskrieger, der Ungläubige tötet, den direkten Weg ins Paradies. Darauf kam es Mateen offenbar an. Er suchte seine Opfer im Kreise Homosexueller, der „Leute von Lūt“, über die Mohammed urteilt:

„Wen auch immer ihr bei der Tat der Leute von Lūt vorfindet, richtet denjenigen hin, der es tut, und den, mit dem es getan wird.“ Weiterlesen

Merkels Abschied vom Volk

merkelelismusMit der Entscheidung, grünes Licht für ein Strafverfahren gegen Jan Böhmermann wegen einer möglichen Beleidigung des türkischen Staatspräsidenten Recep Erdogan nach § 103 StGB zu geben, hat sich Angela Merkel aus der deutschen Innenpolitik verabschiedet. Ihre erneute Kanzler-Kandidatur im Jahr 2017 wird dadurch weniger wahrscheinlich, und die neben ihr noch verbliebenen politischen Entscheidungsträger in den Unionsparteien müssen sich fragen, wie lange sie der weiteren Demontage christdemokratischer Werte durch ihre Parteivorsitzende noch tatenlos zusehen wollen.

Bislang war der Berliner Politikbetrieb zu rund 30 Prozent ein selbstreferentielles System, dessen Akteure miteinander und mit ausländischen Kollegen zu tun hatten und sich hierbei von der Außenwelt nicht ablenken lassen mußten. Zu 40 Prozent bestand das politische Tagewerk aus der Kommunikation mit Lobbyisten. Die verbleibenden 30 Prozent galten der Vermittlung des eigenen Herrschaftswissens an den Pöbel, der im Grundgesetz euphemistisch als Souverän bezeichnet wird. Weiterlesen