Congratulations Great Britain!

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Die frühen Morgenstunden des 24. Juni brachten die Gewissheit: Großbritannien hat am Vortag den Brexit entgegen anderslautender Prognosen wahr gemacht. Rund 52 Prozent der Wähler in England, Schottland, Wales und Nordirland votierten für einen Ausstieg aus der EU. Im Zuge erster Reaktionen kündigte der britische Premierminister und EU-Befürworter David Cameron (Konservative) an, er werde im Oktober sein Amt als Regierungschef des Inselstaats aufgeben. Unterdessen bewertete Nigel Farage, der Vorsitzende der UK Independence Party, den 24. Juni als „Unabhängigkeitstag“ des Vereinigten Königreichs. Weiterlesen

Heute Orlando, morgen Berlin?

Omar Mateen mordete in Orlando. Foto: privat

Omar Mateen mordete in Orlando. Foto: privat

Orlando im US-Bundesstaat Florida ist weit weg von Deutschland. Aber der Täter-Typus des 29-jährigen Omar Mateen ist an uns Deutschen verdammt nahe dran. Deshalb kann ein solches Verbrechen jederzeit auch bei uns geschehen.

Der Mörder ist Afghane mit amerikanischem Paß und beruft sich auf den Islamischen Staat. Er hatte Arbeit bei einer Sicherheitsfirma und schien das Leben eines einigermaßen normalen US-Bürgers zu führen. Aber sein radikal-islamisches Weltbild ließ ihn offenbar nicht los und trieb ihn in einer wohl als aussichtlos empfundenen persönlichen Lebenslage zu einem erweiterten Selbstmord, der seinem Ausscheiden aus dem Leben einen höheren Sinn zu geben schien.

Der Islam verbietet den Selbstmord. Aber er eröffnet dem Gotteskrieger, der Ungläubige tötet, den direkten Weg ins Paradies. Darauf kam es Mateen offenbar an. Er suchte seine Opfer im Kreise Homosexueller, der „Leute von Lūt“, über die Mohammed urteilt:

„Wen auch immer ihr bei der Tat der Leute von Lūt vorfindet, richtet denjenigen hin, der es tut, und den, mit dem es getan wird.“ Weiterlesen

Ein russischer Freund Deutschlands

daschitschewWenn bedeutende Menschen gestorben sind, spricht man von einem Verlust. Der Tod von Wjatscheslaw Iwanowitsch Daschitschew (Foto) ist ein solcher Verlust. Der Tod hat den Historiker und einstigen Gorbatschow-Berater im Alter von 91 Jahren am 1. Juni ereilt. Ich habe ihn kennengelernt als klugen und feinen alten Herrn im kleinen Kreis bei einigen Herrenabenden in Düsseldorf vor einigen Jahren. Dort hielt er dann einen Vortrag und gab in der anschließenden ausführlichen Diskussion zusätzliche Auskunft. Es ging durchweg um Geopolitik und das politische Verhältnis zwischen Russland und Deutschland. Das Gespräch mit ihm beim Frühstück am nächsten Morgen im gemeinsamen Hotel habe ich ebenfalls genossen. Wer war er? Was war er? Was wollte er?

Mit achtzehn Jahren in den Krieg an die ukrainische Front

In Moskau geboren, in Moskau auch gestorben. Sein Vater Iwan Fjodorowitsch Daschitschew (1897 bis 1963) war General gewesen, dekorierter Revolutionsheld, Stabschef in der Roten Armee und 1937 nur knapp Stalins Säuberungen entgangen. Der Sohn Wjatscheslaw erlebte, sobald er achtzehn Jahre alt war, den Zweiten Weltkrieg in der sowjetischen Armee an der ukrainischen Front von 1942 bis 1945. Danach studierte er bis 1953 an der Moskauer Lomonossow-Universität Neuere Geschichte. Berufliche Stationen waren zunächst das Magazin Militärwissenschaft (bis 1959) und danach das Militärhistorische Magazin (bis 1968). Es folgten bis 1973 Promotionsjahre als Historiker und danach die Arbeit in der Russischen Akademie der Wissenschaften. Dort hat er im Institut für internationale wirtschaftliche und politische Studien bis 1990 die Abteilung für außenpolitische Probleme geleitet. Weiterlesen

Pro-Bewegung erwähnte schon 2009 deutsche Mitschuld am Armenier-Genozid der Türken

genozid-armenierEine Redewendung besagt: Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe. Diese Erfahrung musste die pro-Bewegung im Zeitraum der letzten sieben Jahre machen. Im Juni 2009 veröffentlichte die Wählervereinigung PRO KÖLN unter dem Titel „Den Niedergang unserer Stadt aufhalten“ ein Video, das die verheerenden Folgen der Islamisierung thematisiert. In dieser Dokumentation findet u. a. Erwähnung, wie die Staatsführung des deutschen Kaiserreichs im Jahr 1915 verfügte, dass die Medien innerhalb ihres Machtbereichs nicht über das massenhafte Morden der türkischen Kriegsverbündeten an ihrer armenischen Zivilbevölkerung berichten dürfen. Es galt diesbezüglich eine Nachrichtensperre. Das Deutsche Reich machte sich durch das aktive Verschweigen des Völkermords im Osmanischen Reich mitschuldig.

2009 waren derart kritische Töne aus Perspektive der Altparteien „Islam-Hass“, „Islamophobie“ oder auch „antiislamischer Rassismus“ (sic!). Seit der Resolution des Deutschen Bundestags vom 2. Juni zum Genozid an den Armeniern im späten Osmanischen Reich erscheint es mit Absegnung durch denselben politisch-medialen Komplex auf einmal opportun, diese historischen Fakten beim Namen zu nennen. Der Block der etablierten Parteien maßt sich einmal mehr an, die absolute Deutungshoheit im Lande zu besitzen. Weiterlesen

Rente mit 73 und Rentenungerechtigkeit

Alfred Dagenbach, Mitglied des Rates der Stadt Heilbronn, ist stellvertretender Bundesvorsitzender der Bürgerbewegung pro Deutschland.

Alfred Dagenbach, Mitglied des Rates der Stadt Heilbronn, ist stellvertretender Bundesvorsitzender der Bürgerbewegung pro Deutschland.

Offener Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages:

Sehr geehrter Damen und Herren Abgeordnete des Deutschen Bundestags,

„Deutsche müssen sich auf Rente mit 73 einstellen“ titelt „Die Welt“ am 27. Mai 2016 auf ihrem Webauftritt.

Keine Angst, mich betrifft es nicht, ich genieße bereits die Segnungen der bisherigen Rentenreformen. Damit werden sich künftig die heute noch jüngeren Wähler in unserer „repräsentativen Demokratie“ über den Stimmzettel mit ihren Volksvertretern auseinandersetzen.

Mein Anliegen zu diesem Thema ist anderer Natur:

Mit Verlautbarungen wie „Stärkstes Rentenplus seit 23 Jahren – Rentnerinnen und Rentner können sich am 1. Juli 2016 über eine hohe Steigerung ihrer Altersbezüge freuen“ wird derzeit verbreitet, daß zum 1. Juli die Altersbezüge für über 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner stark ansteigen würden, „in den neuen Bundesländern um 5,95 Prozent, in den alten Bundesländern um 4,25 Prozent. Das ist der höchste Anstieg seit 1993. Der Rentenwert Ost steigt zum 1. Juli 2016 von 92,6 auf 94,1 Prozent des West-Wertes.“ Weiterlesen